Eine schamanische Reise durch die Länder der Seele auf den Spuren unserer Ahnen.
Eine Rückverbindung zu unserer Kulturwurzel.
Wir heilen unsere persönliche Wunde unserer Abstammung und füllen die dunklen Löcher unseres Ahnenkörpers.
Wir rufen die Seele des Stammes zurück und integrieren verlorene Anteile wieder.
Wir finden unsere Heimat in dieser Welt und in der Welt der helfenden Geister.
In einer Gruppe von Gleichgesinnten kreieren wir ein spirituelles Gefäß um den zurückgerufenen Seelenanteil des Stammes wieder aufzunehmen und in die Welt zu tragen.
Was bedeutet Heimat heute für uns neuzeitliche Menschen ? Ist Heimat dort wo wir uns wohlfühlen, dorthin wo wir zu unseren Ahnen gehen werden ? Dort vielleicht wo uns das Schicksal hinverschlägt oder dort wo wir ein Stück Land besitzen?
Heimat hat sicher etwas mit dem Land der Vorfahren zu tun aber auch mit der Kultur die dieses Volk entwickelt hat. Die Stammesseele bestimmt also die jeweilige Kultur eines Landstriches. Was aber ist wenn die Kulturwurzel vor dem Volksstamm existiert hat ? Wie weit müssen wir zurück gehen, um zu einer ungebrochenen Stammesidentität zu kommen ? Verliert sich die Spur in der Zeit ? Oder beginnt die Entstehungsgeschichte eines bestimmten Menschenschlages immer mit einem ihm eigenen Mythos seines Kulturgründers oder gar mit einem eigenen Schöpfungsmythos ? Können wir wirklich wissen wer wir sind, woher wir kommen, aus was wir hervorgegangen sind ? Entsteht eine Kultur erst durch den schöpferischen Menschen? Oder prägt sich eine Schöpfungsidee auf den Menschen auf, und durch ihn auf den Kultus, die Art und Weise, wie er sein Zusammenleben in einer Gruppe gestaltet ? Vor Allem sein Verständnis und seinen Bezug zu dem Geistigen, in Verbindung zum Materiellen / der Mater / Mutter / Materie, auch zu seinem Land und seiner Nahrung, der Existenzgrundlage, aus der er schöpft und geschaffen wird, immer wieder aufs Neue?
Wir sprechen von einer Volksseele und meinen damit die Besonderheiten und Eigenarten, auch im Sinne von (englisch) art / Kunst, kreativem Schaffen. Beim einzelnen Menschen jedoch macht dieser Aspekt noch nicht seine Seele aus. Sein Schaffen und Wirken mag beseelt sein, jedoch ist die geistige Urnatur seiner Existenz die eigentliche Matrix seines Lebens, auch des materiellen Lebens. Dies gilt ebenso für das familiäre- und das Stammesfeld, wie auch für das Feld der ganzen Menschheit, und damit auch der Lebenden und Verstorbenen, wenn wir von einem Leben zwischen den Leben in einer nichtsichtbaren Geistigen Welt ausgehen. Wir unterscheiden hiermit die Seele des Individuums, der Familie oder Sippe, des Stammes oder Volkes und der Menschheitsseele unseres Planeten Erde.
Nach dem schamanischen oder indigenen Weltbild der Stammeskulturen finden wir immer wieder ähnliche Konzepte und Vorstellungen bezüglich der Seeleninstanzen eines Menschen. Sie unterscheiden zumindest die Körperseele, welche die Körperfunktionen und die Steuerung der Zellen und Organe aufrechterhält, ja erst ermöglicht. Dies können wir auch als Lebenskraft oder Dynamis bezeichnen.
Die Seeleninstanz der Psyche, der Emotionen, das was „zu Herzen geht“ gilt als eine weitere Instanz, welche sich im Charakter, dem Verhalten, emotionalen Reaktionsmustern und psychischen Eigenarten des einzelnen ausdrückt.
Die Freiseele als eine dritte, spirituelle Seeleninstanz, welche den Körper verlassen kann, um zu „fliegen“, zu reisen, in anderen Welten der nichtalltäglichen Wirklichkeit, ist eben auch ein Seelenteil des Ganzen, durch den wir mit unserer Ewigen Seele, mit unserem göttlichen Ursprung verbunden bleiben.
Dieser Teil unserer ewigen Seele ist in einem Seelenverbund, in einem Verwandtschaftsfeld, wiederzufinden, das sich wie auf der Erde auch, mit Seelen aus dem selben Schöpfungsimpuls, immer wieder aufs Neue zusammenfindet.
Nach dem hermetischen Gesetz der Entsprechung müsste jetzt dieses Modell auch für die größeren Seelenfelder oder Kreise (morphische Felder) wie der Familie, Sippe, Stamm, Volk und Menschheit zutreffen und anwendbar sein.
Beim einzelnen Menschen sprechen wir von Seelenverlust, wenn Seelenteile bei einem erlebten Trauma sich zurückziehen und im Sinne der Dissoziation nicht mehr zur Verfügung stehen und der Betroffene auf Grund seiner reduzierten Seelenkraft anfällig für Störungen und Krankheiten in seinem Leben wird.
Bei einem Familien- oder Sippengefüge, wäre die Entsprechung eine Verbannung eines Familienmitglieds, das „Schwarze Schaf“ über das keiner spricht, oder das Verschweigen von Toten oder Ungeborenen der Familie, welche ausgeblendet und missachtet werden. Missachtung oder Verletzung des Sippenethos oder Projektionen der Sippe auf einen Einzelnen sind oft die Ursachen für den Verlust eines Angehörigen.
Die nächst größere Ebene der Stammesseele dominiert mit Täter- und Opferkonflikten in der Geschichte eines Volkes, oder mehrerer Völkerschaften. Sowohl Täter wie Opfer werden von den Nachfahren ignoriert, ausgeblendet, verschwiegen, aus Schuld und Scham und somit aus dem kollektiven Bewusstsein in die „mentale Verbannung“ geschickt.
Das kollektive Menschheitsbewusstsein, das man als Menschheitsseele bezeichnen könnte, beginnt sich im Moment erst gerade auszubilden. Das globale Verständnis, dass wir auf einem gemeinsamen Planeten leben und in Abhängigkeit der verschiedenen Völker und Klimazonen, ist erst jetzt eine Sichtweise der Neuzeit und liegt noch immer in den Geburtswehen um weltweit erkannt zu werden.
Der Seelenverlust und die Krankheit der Menschheit (Pandemie) geht damit analog der Ausbeutung, der Unterdrückung und Verarmung der so genanten „Dritten- und Vierten- Weltländer“ durch die mächtigen Industrieländer der Nordhalbkugel.
Vielleicht aber fühlt sich diese eine Weltseele unsrer Erdenmenschheit ebenso im Exil, oder gar in der Verbannung, von den kosmischen und planetaren Lebensformen die in anderen Sonnensystemen existieren müssten, ausgeschlossen, wenn wir auch hier das Gesetz: ..wie oben so unten, wie im Großen so auch im Kleinen..., anwenden dürfen.
Hier erinnert uns das Gleichnis vom Verlorenen Sohn, der aus der Verbannung, als Seelenanteil, zu seinem Vater, dem großen Seelenverbund oder gar der „Großen Seele“, oder der Universelle Seele, zurückkehrt und liebend aufgenommen wird in seiner Familie und seinem Zuhause, als gleichwertig integriert. Dieses Gleichnis entspricht einer Heilung durch Seelenrückholung auf allen Ebenen, nicht nur der Familie.
Die Universelle Seele gilt als unverwundbar, ewig lebend und in einem fortwährenden Schöpfungsprozess befindlich. Dieses Seelenbewusstsein kann durch nichts vernichtet werden und ist der Urgrund unserer kosmischen Existenz. Ich bezeichne sie als die göttliche Großseele. Sie kann uns nicht verloren gehen, höchstens wir ihr, aber nur vorübergehend....“ Am Ende fließt der Strom immer ins große Meer! „.....
Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Wer sind wir wirklich? – Dies sind die immer währenden Fragen die sich die Menschheit schon immer stellt. Diese Fragen erübrigen sich wenn wir eingebunden und angebunden sind an alle Aspekte unseres Seins. Im fünfdimensionalen „Raum-Sein“ des Menschen.
Der Seelenverlust der mitteleuropäischen Völkerseele entspricht der Verletzung, der Wunde unserer Zeitgeschichte durch die Weltkriege, Religionskriege, der Judenverfolgung, der Hexenverfolgung, der Ausrottung der Druiden und Seherinnen,
und so weiter...
Das Phänomen der Naturentfremdung der Menschen der Industrieländer und der sogenannten 1. Welt, welche vorwiegend die nördliche Erdhalbkugel und die gemäßigten Klimazonen beherrscht, zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten hindurch.
Die Missachtung der älteren Menschen als Träger von Weisheit und Erfahrungswissen, so wie des traditionellen Kulturgutes eines Volksstammes.
Steigende Verarmung der Kinder aus den Singelhaushalten und Bildungsnachteile dieser Kinder ebenso in sozial schwachen Schichten der Arbeiterklasse.
Im Rahmen des Individuationsprozesses des modernen „zivilisierten“ Menschen , der ewig jung und unsterblich sein will, entspricht dies einer Pupertätskrise, die Freiheit und Unabhängigkeit will um jeden Preis. Die Verantwortung für die Nachfahren und der Alten, wird aus Gründen des Profits und der Unwirtschaftlichkeit missachtet.
Die Abkopplung der alten, immer noch wertvollen Überlieferungen aus der Tradition, entspricht dem horizontalen Bruch der Zeitlinie.
Der vertikale Bruch des spirituellen Bewusstseins, entspricht einer Konsumgesellschaft, die sich um friedliche, ökologische und nachhaltige Lebensweisen nicht kümmert.
Der Verlust von religiösen Inhalten und Ritualen in der Gemeinschaft die nicht wieder ersetzt werden und somit eine spirituelle Verflachung und Ernüchterung bewirkt.
.....so könnten noch viele weitere Gründe angeführt werden, die zu einem Seelenanteilsverlust der Stammesseele führen und dies immer noch tun!
Alle Ebenen, die individuelle-, die familiäre-, die der Stammesebene wie der Kulturebene, müssen angeschaut werden und durch heilsame Interventionen in der Gruppe bearbeitet werden.
Die Universelle Ebene hat durch ihre Unverletzbarkeit und Heiligkeit ein überaus großes Heilpotenzial, welches in der Begegnung mit ihr zum Wirken kommen kann.
Individuelle Ebene: Schattenarbeit, Seelenerinnerung, Aufbau der Seelenkraft
Familienebene: Kontakt zur ungebrochenen Kraft der Ahnen, Verbindung mit dem Land, der Heimat, des Wohnraumes
Stammesebene: Kontakt mit dem Schöpfungsmythos oder dem Mythos der Kulturgründer, Kontakt mit dem Wissen der Nachfahren um daraus für heute zu lernen, Erinnerung an frühere Inkarnationen im Stamm, Kontakt zu dem Wissensfeld, bzw. der Weisheit des Stammes
Universelle Ebene: Kontakt zu den Spirituellen Ahnen, zur ewigen Seele des Stammes, zum Stammestotem oder Schutzgeist, Versöhnung mit dem Stammesschicksal, Erfahrung mit der Unio Mystica in der Einheit mit Allem
Konkrete Heilungsansätze könnten sein:
(siehe auch die workshop-Inhalte)
• Reinigung der dogmatischen Weltsicht (Extraktion, Depossession)
• Rückverbindung mit der Spiritwelt des Stammes (Stammestotem)
• Achtung und Ehrung und Integration der Ahnen (Blutfluss, Aufstellung)
• Ausrichtung auf die Nachfahren (über den Fluss der Zeit)
• Akzeptanz der Vergangenheit un Aussöhnung (Aufbau der Seelenkraft)
• Verbindung mit dem Land, der Kultur (rituelle Landnahme)
• Seelenrückholung der Stammesgesellschaft (Geistboot)
Weitere Themen und Inhalte sind:
Die vertikale und horizontale Rückverbindung
Das Achsenkreuz
Die drei Kreise
Die Wissensräder und Weisheitsschilde
Individuelle und Kollektivheilung
Der Schöpfungsmythos einer Kulturseele
Schaffung einer zeit weisen Übergangsgesellschaft
Die Gruppe als rituelles Model des Stammes
Heimat in der Gruppe und Heimat der Ahnen
Verbindung von Heimat als Land und Spiritueller Heimat als Lebenssicherung
Weitere Textinhalte folgen in Kürze.