Was dieses Wort im Zusammenhang mit dem Schamanismus tatsächlich bedeutet, wurde beim 1. internationalen schamanischen Trommelgruppentreffen´ in Herrenberg deutlich und spürbar.
Es ging um den Kontakt und den Austausch verschiedenster Menschen, die die Liebe zum und/oder das Bedürfnis nach dem Schamanismus teilen – natürlich. Aber – vielleicht noch in viel größerem Ausmaß – kam es zu einer Konzentration von Kraft.
Allen Beteiligten ist es gelungen, diese Kraft wahrnehmbar zu machen – und sie auf unterschiedlichste Arten und Weisen in unsere alltägliche Wirklichkeit zu übersetzen: Sei es durch einen Basis-Workshop für diejenigen, die einen Erstkontakt mit der Geisterwelt herstellen wollten; sei es durch einen Vortrag zur Frage, wie schamanische Behandlungsformen mit anderen Ansätzen (etwa Psychologie, Kinesiologie, Ortho-Bionomy® und andere Körperarbeit) kombiniert werden können; sei es durch Workshops zum Thema ´Traditionelle Gruppenbehandlung mit erreisten Kurzritualen´ und einer gemeinsamen ´Erdheilungszeremonie´; sei es durch rituelle Inszenierungen (Feuerlauf, ein Ritual für Mutter Erde), welche durch die gemeinsame Kraft besonders intensive Erlebnisse mit den schamanischen Realitäten ermöglichten; oder sei es durch die vielen informellen und wunderbar lebendigen Kontakte, Gespräche, Gesänge und Tänze.
Letztlich bleiben vom Trommelgruppentreffen viele inspirierende Eindrücke von Lebensmomenten, in denen sich die alltägliche und die nicht-alltägliche Wirklichkeit trafen, in denen Seelen mit Seelen kommunizierten, in denen vieles klar – und viele Fragen aufgeworfen wurden, und in denen vielleicht ein weiterer Mosaikstein für die persönliche Entwicklung jedes einzelnen Anwesenden seinen Platz gefunden hat …
Ich habe erst gegen Schluss so richtig realisiert, was die ´Herrenberger Gruppe´, allen voran Stefan Urich und Uli Lechner und ihre Trommelgruppen, mit diesem Treffen eigentlich auf die Beine gestellt haben – wiederum, was die materiellen wie auch die schamanischen Dynamiken betrifft. Ich bin überzeugt, dass dieses Wochenende eines dieser kurzen, aber wichtigen Ereignisse war, die eine besondere spirituelle Kraft in Bewegung setzen – und damit die Umsetzung der schamanischen Prinzipien in der weiteren Arbeit unterstützen.
Dafür möchte ich mich aus tiefster Seele bedanken!
Und ansonsten freue ich mich auf die Fortsetzung im nächsten Jahr – beim 2. Internationalen Trommelgruppentreffen vom 30. Mai bis 1. Juni 2008 in Waldenbuch im Schönbuch bei Stuttgart….
Euer Roland Urban
Psychologe und schamanisch Praktizierender – Österreich /bei Linz
Hilfe für das „Krafttier“ Bär
Die von Ulrich Lechner (diplomierter Ethnologe und Landschaftsgärtner) und Stefan Urich (Heilpraktiker und Ortho-Bionomy Lehrer) gegründete Trommelgruppe in Herrenberg spendet den Erlös, 2200,- Euro, des 1. Trommelgruppentreffens 2007.
Das erste Treffen fand im September 2007 mit weit über hundert Teilnehmern statt. Workshops, Vorträge, ein Einführungskurs ins schamanische Reisen, ein Feuerlauf mit 40 Läufern, und ein abschließendes Erdheilungsritual, waren die Höhepunkte des Treffens. Das zweite internationale Treffen wird nun 2008 Ende Mai bei Waldenbuch im Schönbuch, südlich Stuttgarts stattfinden. Weitere größere Veranstaltungen folgten dem Treffen, wie das Erntedankfest von Heidemarie Reichert. Sie ist auch ein aktives Gründungsmitglied des Arbeitskreises AKEHA und der ersten Trommelgruppe.
Das erste große Trommelgruppentreffen ergab einen ansehnlichen Erlös für ein Spendenprojekt. Der Wunsch, ein Einwilderungsprojekt für unsere heimischen "Krafttiere", wie den Braunbären, den Wolf und den Luchs, zu unterstützen, war bei allen Teilnehmern vorhanden und kann somit für 2008 für den Alternativen Bärenpark bei Schapach im Schwarzwald umgesetzt werden.
Wildtiere, Raubtiere, wie auch Greifvögel scheinen die geistigen Organe unserer Wälder und Auen zu sein, nicht nur das Ende einer Nahrungskette. Sie bedürfen weiterer Fürsprecher und Helfer, um sie wieder erlebbar in unserer heimischen Natur zu machen. Sie um uns zu haben bedeutet auch Zugang zu haben zu der geistigen Kraft die ihre Gattung vertritt und uns verbindet, als Mensch im Einklang zu den Naturreichen.
Wenn Sie Interesse an Kursen, Trommelgruppenarbeit oder an schamanischer Heilsitzungen haben, informieren sie sich bitte unter: www.info@heilpraxis-urich.de. Dort finden sie, das meist aktuelle, Kursprogramm, eine Liste von Heilern und schamanisch Praktizierenden und Informationen zu Seminarinhalten und Ausbildungsmöglichkeiten.
Im Bewusstsein das Alles mit Allem in Verbindung steht was Seele hat, grüßen wir als Arbeitskreis AKEHA und seine Trommelgrupppen
- Eindrücke vom Internationalen Trommelgruppentreffen 2008 bei Stuttgart -
Es gibt inzwischen eine Vielzahl schamanisch-orientierter Veranstaltungen, Treffen Kongresse usw..., und die meisten pflegen einen eher seminarhaften Charakter. Als Teilnehmer hatte ich jedenfalls allzu oft den Eindruck, dass hier ein großes Potential an spiritueller Heilkraft nur dargestellt und nicht wirklich - heilend - genutzt wurde.
Umso mehr schätze ich den Ansatz des Trommelgruppentreffens (organisiert von Stefan Urich und Ulrich Lechner), schamanisch Arbeitende und Interessierte zu versammeln, um zusammen echte geistige Heilarbeit zu leisten.
Dabei trugen alle Einzelveranstaltungen und Workshops zum stetigen Aufbau der Kraft bei: der schamanische Einführungsworkshop ebenso wie die keltisch inspirierte Hochzeit, die Arbeit mit Feen und Naturgeistern, eine kreativ-schamanische Arbeit mit Reise, Tanz und freiem Malen, deren Ergebnisse mit allen geteilt wurden, ebenso ein Kreis für Kinder und Jugendliche und die Medizinräder, die uns und den Platz, von innen und außen umfingen und hielten.
Auch die intensive Kraft von Vater Sonne und gelegentliche Besuche der Donnerwesen beim Gewitter, das Trommeln, Tanzen und Singen formten die Energie unseres großen Kreises, die Grundlage war für den Kern- und Höhepunkt, das gemeinsame Trauerritual: Trauerarbeit für sich selbst und das Kollektiv zur Heilung von Herz und Seele in allen Lebensformen.
Malidoma Paris Some (Schamane aus Westafrika), der der westlichen Welt einen afrikanischen Hintergrund dieser Ritualarbeit vermittelte, schreibt dazu: "Moderne Gesellschaften könnten vom Ritual am besten profitieren, wenn sie zuerst emotional damit experimentieren. ... Jeder, der seine Emotionen auszudrücken vermag, befindet sich in Einklang mit seinen Geistern."
In dieser Nacht unterstützte und heilte eine große Gruppe Menschen sich auf vielfältige Weise
gegenseitig, als sich ein uraltes afrikanisches Ritual auf europäischem Boden in keltisch-schamanischer Inszenierung entfaltete. Und als sich zu Beginn von allen Seiten Nebelschwaden auf unseren Platz zu bewegten, konnte man sich durchaus "besucht" und mit der unsichtbaren Welt verwoben fühlen.
In einem verbindenden Abschlußritual mit den Kräften des Landes wurde etwas von dem zurückgegeben, was die Spirits für uns in soviel Fülle bereithielten und weitergaben.
Und 2009 geht es weiter..., ein weiteres mal in Waldenbuch bei Stuttgart am: 26./27./ 28. Juni 2009. Kontakt und Anmeldung unter info@heilpraxis-urich.de
Wolf Ondruschka, München (www.medizinradgeber.de)
Teilnehmer und Referent am
Trommelgruppentreffen Waldenbuch 2008
eingesandt von Stefan Urich
Heilpraktiker
Erfahrungen TGT 2008
TGT2011 Christof Heigl